Aktuelle Schwerpunktthemen: B 317 und Einbrüche

Veröffentlicht am 16.12.2018 in Pressemitteilungen

Die Zeiten der Sorglosigkeit sind vorbei“, kommentierte Revierleiter Christoph Dümmig die signifikante Steigerung bei Einbrüchen beim Besuch der SPD-Delegation mit Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger, Fraktionschef Artur Cremans und Stadtrat Thomas Gsell. Auch die Situation auf der B317 als der Verkehrsader in der Region beschäftigt das Revier Schopfheim.

Bislang, so Dümmig, habe die nicht unmittelbare Grenznähe zu vergleichsweisen niedrigeren Zahlen bei der Einbruchskriminalität beigetragen. Inzwischen jedoch haben sich hochprofessionelle und europaweit agierende Banden auch das Mittlere und Obere Wiesental erschlossen. Bester Schutz sei hier eine aufmerksame Nachbarschaft sowie bauliche Erhöhung des Widerstandswertes der Wohngebäude. Zugenommen haben auch im Wiesental die sogenannten Anrufstraftaten, bei denen nur eine präventive Aufklärungsarbeit helfe.

„Riesenthema“ im Schopfheimer Revier ist, so Dümmig, der Verkehr auf der B317 als „Lebensader“ der Region. Den aktuellsten Aufreger hatte Stickelberger bei seiner Anfahrt noch selber zu spüren bekommen: den Stau durch die Ampelanlage bei Maulburg. „Gerade auch bei Rettungseinsätzen können wir uns kollapsähnlichen Zustände auf dieser Hauptverkehrsader nicht leisten“, hielt Dümmig fest.

An der Anbindung Schopfheim Mitte gibt es zwischenzeitlich, so berichtete Trefzer auf Nachfrage von Cremans, zwar mehr Unfälle, diese seien aber weniger schwer. Eine Verbesserung dieses Unfallschwerpunktes sei aufgrund des hohen Verkehrsraufkommens jedoch schwierig, so Dümmig.

Ein „Riesenthema“ bleibt für Dümmig das Verkehrsleitsystem in Richtung Feldberg, ohne das der Verkehrskollaps in der Skisaison und bei Schneefall mit Wild-Parkern und liegengebliebenen LKW unvermeidbar ist. Dümmig fordert daher ein Verkehrsleitsystem schon ab der A5 und folgend im ganzen Wiesental mit einer Abbildung der jeweiligen Sperrstufe und Warnung an die NAVIS. Doch schon Zwischenlösungen wie die NAVI-Warnung und eine rechtzeitige Ausschilderung und Einrichtung von Parkplätzen für das Aufziehehen der Schneeketten könnten Abhilfe schaffen.

Demgegenüber könnten verkehrsregelnde Maßnahmen nur an den Symptomen kurieren. Mehr noch: „Wir sind schon mit dem Räumen der Feuerwehrzufahrten ausgelastet und können durch Personaleinsatz nicht die Baulastfehler kompensieren“, hält Dümmig fest. Unvorstellbar sei, was sich die Kollegen dabei oft anhören müssten. Das Angebot des Revierleiters, bei einem solchen Einsatz über Stunden im Schneetreiben bei chaotischen Zuständen einmal dabei zu sein, nahm Stickelberger an.

 
 

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