Arbeitsgespräch im Wasserschloss Stickelberger bei Bürgermeister Muchenberger

Veröffentlicht am 08.08.2019 in Pressemitteilungen

Verkehrsprobleme und Sanierungsmaßnahmen am Wasserschloss und der Grundschule waren Hauptthemen eines Arbeitsgesprächs von Bürgermeister Marco Muchenberger und dem SPD-Landtagsabgeordnetem Rainer Stickelberger. Dieser sagte seine Unterstützung für Schulsanierungsmittel zu.

Ein schon „jahrzehntelanges Problem in Inzlingen ist“, so Muchenberger „der Verkehr in den beiden Kreisstraßen durchs Dorf“. Sie haben nicht nur eine teilende Wirkung, auch die Querung ist ohne Fußgängerstreifen und ohne die ansonsten im Dorf geltende Tempobeschränkung schwierig. Dies gilt auch für die Parksituation im engen alten Dorfkern. Das mit Bürgerbeteiligung und mit Hilfe eines Fachbüros erarbeitet Verkehrskonzept ist derzeit mit der Fachbehörde in Abklärung. Muchenberger setzt darauf, dass in Vorgriff auf neue, aber noch nicht in Kraft getretene Richtlinien die Genehmigung von Fußgängerquerungen möglich wird, zumal diese Möglichkeit explizit im Erlass vorgesehen ist. Auch Stickelberger zeigte sich daher zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass hier eine gute Lösung gefunden werden kann.“ Wichtig sei, waren sich Bürgermeister und Abgeordneter einig, dass auch für den durch e-Bikes zunehmenden Radverkehr sichere Radwege gerade nach Lörrach geschaffen werden müssen. Ebenso gelte es den Nahverkehr zu verbessern mit einer besseren Anbindung an die Regio-S-Bahn in den Kernzeiten und einer Erweiterung der Buslinie von Riehen.

Auch Sanierungen, genauer deren Finanzierung, beschäftigen die Gemeinde. So steht nicht nur eine Fassadenrenovierung des Wasserschlosses an, für die es nur teilweise Zuschüsse des Landesdenkmalamtes gibt, sondern auch Sanierungsarbeiten an der Grundschule. „Wir freuen uns, wenn wir sie erhalten dürfen, aber es wäre auch schön, wenn auch kleinere Maßnahmen bezuschusst werden könnten“, fast Muchenberger das Problem zusammen, denn Maßnahmen unter 200.000 Euro erhalten keinen Zuschuss. „Hier spart das Land bei den kleinen Kommunen im ländlichen Raum und setzt eher Anreize, die Gebäude verkommen zu lassen oder sich finanziell zu übernehmen“, so Stickelberger. Er sagte zu, sich bei der Kultusministerin für eine Förderung auch kleinerer Maßnahmen einzusetzen.

 
 

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