DB antwortet Stickelberger "Es hat sich nichts bewegt - Antwort ist dürftig und enttäuschend"

Veröffentlicht am 06.06.2017 in Pressemitteilungen

Die Antwort von Hantel bewertet der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger als "rundum enttäuschend - inhaltlich wie auch hinsichtlich des zugesagten Termins". So hatte Hantel bereits Ende März sowohl telefonisch als auch in einem Schreiben an Stickelberger zugesagt, dass die Bahn "baldmöglichst in einer Informationsveranstaltung vor Ort eine Transparenz auch für die breite Öffentlichkeit" anstrebe. "Unter zeitnah verstehe ich etwas anderes als ein halbes Jahr", moniert Stickelberger. Zudem kündige Hantel nun eine Veranstaltung ausschließlich für Mandatsträger und Vertreter von Interessenverbänden an. Unklar sei dabei auch, welche Interessenverbände die Bahn zu berücksichtigen gedenke. Vor allem aber sei nicht geplant, auch Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen.

"Ich begrüße Gespräche mit Mandatsträgern als gewählte Vertreter aller Bürger ausdrücklich und bin fest überzeugt, dass Landrätin Dammann und alle Mandatsträger die Interessen der Region erneut nachdrücklich vertreten werden." Da Hantel jedoch eine `breite Öffentlichkeit vor Ort´ zugesagt habe, " hatte ich auf mehr gehofft: eine für jeden interessierten Bürger zugängliche Veranstaltung in Efringen-Kirchen und nicht einen weitgehend geschlossenen Zirkel im Lörracher Landratsamt", betont Stickelberger.
Darüber hinaus verkünde Hantel nun in seinem aktuellen Schreiben nur, was ohnehin schon lange geplant gewesen sei. Das jetzt für den Herbst angekündigte Gespräch "ist alles andere als eine Neuigkeit, sondern wurde von der Bahn bereits Ende Februar auf Druck des Landkreises zugesagt", stellt Stickelberger klar.
Enttäuscht ist der SPD-Landtagsabgeordnete jedoch vor allem darüber, dass sich weder Hantel noch Bahn-Chef Lutz zu den Kritikpunkten äußern. "Kein Wort zum Lärmproblem und kein Wort zu den Gefahrguttransporten. Und das, obwohl beide Probleme seit langem bekannt sind."

Als " dürftig" bezeichnet Stickelberger zudem die Reaktion des Bahn-Chefs. Sowohl die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter als auch er selber hätten diesen persönlich um Unterstützung gebeten und ihn zu einem Vor-Ort-Gespräch nach Efringen-Kirchen eingeladen. "Bei allem Verständnis für dessen Aufgabenfülle und Zeitnot hätte doch zumindest sein Büro antworten und auch auf die Einladung reagieren können".
Insgesamt, so zieht Stickelberger Bilanz, "hat sich überhaupt nichts bewegt - das ist wie `Zurück auf Null´". Dies sei um so ärgerlicher, als dass "wir die Bahn für eine umweltverträgliche Mobilität und den sichereren Transport von Gefahrgütern wollen und brauche und es daher unabdingbar ist, dass die Bahn bei den Bürgerinnen und Bürgern für Transparenz und Akzeptanz sorgt und ihr jede Optimierungen für die Bürger wichtig ist". Stickelberger wie auch der SPD-Bundestagskandidat Jonas Hoffmann werden daher an dem Thema dran bleiben. Auch der SPD-Ortsverein, den Stickelberger über das Antwortschreiben der DB informiert hat, wird sich, so dessen Vorsitzender Armin Schweizer, weiter für die Interessen der Anwohner einsetzen.

 
 

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