Neue Piazza und „Neue Synagogengasse“?

Veröffentlicht am 17.08.2020 in Pressemitteilungen

Als „ersten Politiker außer Vertretern der Stadtratsfraktionen“ begrüßte Robert Horvath den SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger im Gratiscafé. Er nutze die Gelegenheit, um gleich weitere neue Pläne für den Außenbereich vorzustellen. „Wir möchten hier eine echte Piazza mit Aufenthaltsqualität schaffen in der Neuen Synagogengasse“.

Voller Energie und neuer Pläne führte Horvath den Abgeordneten sowie Kreisrat Jonas Hoffmann, die Stadträte Hubert Bernnat und Christiane Cyperrek sowie den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Sven Widlarz durch die Räume des knallgelben Hauses, in dem das Gratiscafé im November eröffnen wird. Mit dabei auch Ehefrau Angelika Horvath sowie Marija und Nicolas Malenica, alle von Beginn an im Verein engagiert.

Schon die Historie des Vereins beindruckte Stickelberger, noch mehr die Räume: „Ein äußerst eindrucksvolles Sozialprojekt! Ich komme gerne wieder, wenn es läuft.“  Begeistert zeigte sich der Abgeordnete wie die kommunalen SPD-Vertreter zudem von einer neuen Idee Horvaths: er möchte den tristen, ja schäbigen Platz der sich zur Teichstrasse öffnet, umgestalten. Wo jetzt noch Parkplätze dominieren, Mülleimer herumstehen und nicht selten auch Müll abgeladen wird, soll eine echte Piazza mit Aufenthaltsqualität entstehen. Schöne Verbundsteine statt öder Teerfläche, Außenbestuhlungen von Gratiscafé wie den gegenüberliegenden Gastronomien, Begrünung der häßlichen Brandmauern und weitere Bepflanzungen. Vor allem aber soll auf den vielen Mauern der kleinen Gasse von der Teichstraße bis zum Ausgang bei der Synagoge eine Bildergalerie entstehen.

„Die Nachbarn sind weitestgehend schon mit im Boot, auch die jüdische Kultusgemeinde“, so Horvath. Erste Voraussetzung hierzu wäre jedoch, dass die Stadt auf die Vermietung der fünf Parkplätze auf ihrem Grundstücksteil verzichtet und Alternativen für die jetzigen Mieter sucht. Bernnat und Cyperrek sagten ihre Unterstützung zu, denn das „wäre wirklich eine enorme städtebauliche Aufwertung“. 

Und ganz nebenbei schlug Horvath, dem auch die jüdisch-christliche Versöhnung am Herzen liegt, noch vor, die bislang unbenannte Gasse in „Neue Synagogengasse“ zu benennen. Eine Idee, die besonders Hoffmann begeisterte: „Das wäre ein starkes Zeichen“.

 
 

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