Rangerdienst im Landschaftspark Wiese Stickelberger: „Stelle sollte dauerhaft erhalten bleiben“

Veröffentlicht am 08.08.2019 in Pressemitteilungen

Fast 10 Jahre brauchte es, um den grenzüberschreitenden Rangerdienst im Landschaftspark Wiese zu installieren. Zum Jahresbeginn startet das bislang in Europa einzigartige binationale Konzept als Teil der IBA Basel mit einer 100%-Stelle in eine dreijährige Pilotphase. „Aus diesem zeitlich begrenzten Projekt sollte unbedingt ein dauerhafter Dienst werden“, wünscht sich der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger nach einem Besuch des Rangerteams im TRUZ.

 

 

Ranger-Teamleiter Yannik Bucher, Silvan Aemisegger (Planungsamt Stadt Basel) und Astrid Deek (TRUZ) und stellten Stickelberger und dem Weiler SPD-Fraktionschef Johannes Foege die Entstehung und Ziele des Projektes vor. Mitten in der trinationalen Agglomeration zwischen Weil am Rhein, Riehen und Basel umfasst der Landschaftspark auf 600 Hektar ein Gebiet mit sehr großer landschaftlicher Vielfalt mit Wald, Reben, Flusslandschaft, Kiesgruben und landwirtschaftlicher Nutzung. Über Jahrhunderte frei von Bebauung, aber mit hohem Siedlungsdruck, gilt es, das Naherholungsgebiet als grüne Lunge und Trinkwasserreservoir zu erhalten. 2008 entstand so erstmals die Idee, hier einen Rangerdienst zu installieren. Fast 10 Jahre benötigte man, um alle Fragen von der Finanzierung bis zur Ausschreibung zu klären, vor allem da sich alle Absprachen durch die Binationalität verdoppelten. Getragen wird der Dienst vom Kanton Basel-Stadt, der Gemeinde Riehen und der Stadt Weil am Rhein.

Zentrale Aufgabe der drei Ranger ist die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. „Keine leichte Aufgabe“, befindet Stickelberger, nimmt doch der Nutzungsdruck stetig zu. Konflikte mit Besuchern, die sich nicht an die aufgestellten Verhaltensregeln halten, sind zwangsläufig. „Wenn wir sie freundlich ansprechen und aufklären, zeigen sich aber nur wenige uneinsichtig“, berichtet Teamleiter Bucher, der sich die 100%-Stelle mit zwei weiteren Rangern teilt.

Sehr stark nachgefragt sind auch die thematischen Führungen der Ranger. Auskunft, Aufklärung, Unterstützung und Weiterbildung sind so die Säulen ihrer präventiven Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Akteuren und Behörden beidseits der Grenze ist selbstverständlich.

„Hier lernt man nicht nur etwas über diesen einzigartigen Park, sondern darüber hinaus auch viele Zusammenhänge kennen - und nimmt damit auch etwas für das Leben mit“, fasste Stickelberger seine Eindrücke zusammen. An die Verantwortlichen Träger appelliert er, den Rangerdienst dauerhaft zu erhalten. „Die Herausforderungen und Aufgaben werden nicht weniger“.

 
 

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