Stickelberger für mehr Unterstützung durch das Land

Veröffentlicht am 12.04.2019 in Pressemitteilungen

Ein freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei Projekten der Diakonie, Caritas oder AWO kennt fast jeder. Doch nicht nur bei größeren sozialen Organisationen kann der Freiwilligendienst geleistet werden, sondern auch bei lokalen Vereinen. Wie das funktioniert, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten und wie das finanziert wird, darüber informierte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger bei einem, der es wissen muss: Alfred Schöne.

Schöne ist nicht nur langjähriges Mitglied des Hauptvorstandes im zweitgrößten Weiler Verein, dem ESV, sondern er engagiert sich ehrenamtlich auch als Präsidiumsmitglied und Interims-Organisator des Turn- und Sportring sowie als Schriftführer des Weiler Stadtjugendrings. Sein Verein, der ESV, beschäftigt mittlerweile bereits zwei FSJler.  Diese arbeiten zu 30 Prozent für den ESV, die übrigen 70 Prozent sind sie an Weiler Grundschulen tätig und unterstützen dort die Sportlehrer. Das ergänzt sich auch zeitlich gut.  Beim ESV unterstützen sie die Trainer beim Handball-, Badminton-, Leichtathletik und Tischtennistraining „an jedem Wochentag, auch am Freitag“, betont Schöne. Zudem begleiten sie Kinder und Jugendliche am Wochenende zu Turnieren und Spielen. „Zum Ausgleich bekommen sie während der Schulferien frei“, versichert Schöne. Während ihres Einsatzes können die Jugendlichen den Trainerschein machen. Betreut werden die FSJler vom Verein, der die Stelle beim Landessportverband beantragen muss. Der Betreuer des ESV ist auch Ansprechpartner für die Schulen.

Die Vereine profitieren somit vom vielfältigen Einsatz der FSJler. Empfehlenswert ist das aus Schönes Erfahrung jedoch nur, wenn „der Verein eine Geschäftsstelle hat und die Betreuung der Jugendlichen sichergestellt ist“. Und, so Schöne weiter, „die Jugendlichen sollten mindesten 18 Jahre alt sein. Sonst muss man immer die Eltern fragen“.

Die Finanzierung der FSJ-Stellen ist gemischt: „Ein FSJler erhält im Monat 310 Euro, davon zahlt der ESV 130 Euro, den Rest der Landesportverband“, erläutert Schöne. Auch das Land unterstützt den Freiwilligendienst durch einen jährlichen Zuschuss an den Zusammenschluss der FSJ-Träger – allerdings deutlich zu wenig, wie Stickelberger bedauert. „Die Pro-Kopf-Förderung des Landes ist von 500 Euro im Jahr in 2005 mittlerweile auf aktuell 222 Euro gesunken. Das ist weder gerecht noch vermittelbar“.  Stickelberger sagte daher zu, sich im Landtag für ein Erhöhung der Landesförderung einzusetzen

 
 

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