Stickelberger: „Konzept war überfällig, greift aber noch zu kurz“

Veröffentlicht am 17.12.2018 in Pressemitteilungen

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat Pläne vorgelegt, wie es die Schulleitungen in Zukunft mehr stärken kann. Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger begrüßt diese Pläne grundsätzlich, da auch etliche Schulen im Kreis Probleme hatten, Rektorenstellen neu zu besetzen. Er bedauert jedoch, dass das „dieses längst überfällige Konzept von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann so lange herausgezögert wurde, bis sie es in den nächsten Doppelhaushalt 2020/21 schieben konnte“.

Für die Schulleitungen heißt das, dass sie nun erstmal weiter auf eine Entlastung und bessere Bezahlung für ihre Arbeit warten müssen. „Erst wenn die Funktion der Schulleitung mit ausreichend Zeit und einer angemessenen Entlohnung ausgestattet ist, werden die freien Stellen wieder gefüllt werden können.“, ist Stickelberger überzeugt. Bei Gesprächen mit Schulleitungen im Wahlkreis, aber auch mit dem Vorstand der Lehrergewerkschaft GEW im Kreis Lörrach sei ihm immer wieder verdeutlicht worden, dass bislang unentgeltliche Mehrarbeit zum Markenkern der Leitungspositionen an unseren Schulen gehöre.

Die nun von Eisenmann geplanten Maßnahmen gehen nach Ansicht Stickelbergers durchaus in die richtige Richtung. Allerdings, so der Abgeordnete, „greifen sie an manchen Stellen jedoch zu kurz, so bei den kleinen Schulstandorten“. Diese suchten oft hängeringend nach Leitungen, werden im Konzept der grün-schwarzen Landesregierung jedoch nicht hinreichend berücksichtigt.

 
 

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