Stickelberger kritisiert Impfchaos

Veröffentlicht am 04.03.2021 in Pressemitteilungen

Noch immer führt die Impfterminbuchung für ältere Menschen im Kreis zu viel Frustration und Ärger, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger den zuständigen Minister Lucha (Grüne): „Gute Organisation, Information und Transparenz gehen anders“. Treffen würde der Unmut zudem häufig die Ehrenamtlichen, die sich dankenswerterweise in ihrer Freizeit engagierten, nun aber den Frust abbekommen.

Obwohl Lucha zwischenzeitlich auch auf massiven Druck der SPD Verbesserungen bei der Impfanmeldung vorgenommen habe, herrsche offenbar weiter ein Impfchaos, so Stickelberger. „Auch weiterhin erreichen mich in meinem Wahlkreisbüro viele Anrufe und Schreiben.“  Über 80-Jährigen beklagen sich, weil sie immer noch keine Impftermine haben; über 70-Jährige, Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranke, weil sie gar keine Impfperspektive sehen; Helferkreise, weil sie merken, wie ungenügend viele Seniorinnen und Senioren informiert sind. „Angang Februar hat Lucha verkündet, dass nun alles besser werde. Die Realität sieht leider anders aus!“

„Für die Sorgen und die wachsende Unzufriedenheit gerade der Älteren habe ich großes Verständnis“, betont Stickelberger. Viele Beschwerden ließen sich zwar im Gespräch klären. Deutlich werde jedoch, so Stickelberger, dass es an Information und Transparenz angesichts der wechselnden Impfstrategien mangele. „Ich kann nur alle bitten, dies nicht nun denjenigen anzulasten, die ehrenamtlich in ihrer Freizeit Unterstützung anbieten. Denen gehört unser Dank, nicht die Kritik“.

Kein Verständnis hat Stickelberger daher umso mehr für die offensichtliche Fehlorganisation der Impfanmeldung. Verärgert zeigt er sich darüber, dass die von Minister Lucha (Grüne) nach vielen Prosteten dann doch endlich initiierten Wartelisten offenbar nicht funktionieren. „Immer wieder wird mir berichtet, dass man zwar über die Ehrenamtlichen auf die Warteliste gesetzt worden sei, aber von diesen immer noch keinen Termin erhalten habe. Gleichzeitig hätten es dann aber Verwandte oder Betreuer geschafft doch schon einen Termin zu buchen. „Irgendetwas läuft da schief“, hält Stickelberger fest.

Ein weiteres Ärgernis sei, dass nun offenbar auch über 80-Jährige Impftermine mit AstraZenica bekommen, obwohl dieser Impfstoff bislang nur bis zum Alter von 64 Jahren zugelassen ist. „Ich gehe zwar davon aus, dass sich das bald ändert. Für die Betroffenen sorgt das aber jetzt für weitere Verwirrung und Frust.“ Stickelberger wird sich daher erneut an den zuständigen grünen Minister wenden, damit der „endlich seine Hausaufgaben macht“.

 
 

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