Stickelberger: Land muss Projekte wie DIGIHUB besser unterstützen

Veröffentlicht am 04.12.2018 in Pressemitteilungen

Um die Beschäftigten besser auf die Auswirkungen der Digitalisierung vorzubereiten, hat der Bund jetzt deren Weiterbildungsmöglichkeiten verbessert. Dies begrüßt der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger ausdrücklich und bedauert zugleich, dass das Land seinen eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. So hatte Stickelberger schon im Juni beim Besuch des DIGIHUB-Standorts in Lörrach feststellen müssen, dass die Finanzausstattung des Landes nicht ausreichen würde.

Die Veränderung der Arbeitsprozesse beschäftigt die Politik auf allen Ebenen. Der erleichterte Bezug des Arbeitslosengelds nach nur kurzzeitigen Beschäftigungsverhältnissen und der erleichterte Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten, die im neuen „Qualifizierungschancengesetz“ verankert wurden, sind laut Stickelberger wichtige Schritte dahin. „Hier zeigt sich, dass die SPD die Herausforderungen der Digitalisierung angeht,“ so der Landtagsabgeordnete. Gerade Qualifizierung sei die zentrale Antwort auf den digitalen Wandel in der Arbeitswelt. „Hier hat die SPD über den Koalitionsvertrag hinaus für Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung gesorgt.“ Auch die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung hin zu einer stärker vorausschauend agierenden Arbeitsversicherung begrüßt Stickelberger: „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen in neuen, flexiblen Arbeitsformen mehr Schutz durch den Sozialstaat.“

Ganz anders sehe die Situation in Baden-Württemberg aus. So habe die Landesregierung mit großem Medienecho DIGIHUB gegründet, eine Plattform zur Unterstützung von Unternehmen bei der Digitalisierung. Beim Besuch des Lörracher Standortes war Stickelberger auf ein engagiertes Team und eine ausgesprochen kooperationswillige Stadtverwaltung gestoßen – gleichzeitig trat die Unterfinanzierung des Projekts offen zu Tage.

„Projekte wie DIGIHUB sind ein erster Schritt, aber dabei darf es nicht bleiben“ macht Stickelberger klar. Auch das Land müsse in die Weiterbildung der Beschäftigten investieren und gerade kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen. „Wir fordern das schon seit Monaten, aber die grün-schwarze Landesregierung scheint darauf zu vertrauen, dass sich das alles von ganz alleine löst“, so Stickelberger abschließend.

 
 

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