Stickelberger teilt Kritik der Kreis-GEW zum Unterrichtsausfall

Veröffentlicht am 28.01.2019 in Pressemitteilungen

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger teilt die Kritik der GEW-Kreisvorsitzenden Anja Hanke: „Es fällt weiterhin zu viel Unterricht an den Schulen aus – das zeigen gerade die Zahlen aus dem Landkreis, die bei den meisten Schulformen sogar noch über dem Landesdurchschnitt liegen“. Er fordert daher erneut einen Ausbau der Krankheitsreserven, eine Aufstockung des Entlastungskontingents, eine Abschaffung der befristeten Verträge und den Aufbau regionaler Förderstrukturen für die sogenannten „Nichterfüller“.

Die Datenerhebung des Kultusministeriums zum Unterrichtsausfall wird von Stickelberger begrüßt. Sie mache aber nur Sinn, wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. „Die Vollerhebung ist im Grundsatz der richtige Schritt, aber eben nur der erste.“ Zudem spiegelten die Daten für die Grundschulen die dortige Realität nicht im Ansatz wider, bestätigt auch Stickelberger die Aussagen von Hanke. „Hier muss die Erhebung genauer werden, denn mit geschönten Zahlen ist niemandem geholfen.“

Eine besonders bittere Pille sind für Stickelberger die Daten für die beruflichen Schulen, die auch im Kreis Lörrach den höchsten Unterrichtsausfall haben. Nachdem das SPD-geführte Kultusministerium das strukturelle Defizit an den beruflichen Schulen in der vergangenen Legislatur halbiert habe, steige die Anzahl der ausgefallenen Unterrichtsstunden unter Verantwortung der CDU wieder an.

Stickelberger erneuert daher seine Forderungen nach einem Ausbau der Krankheitsreserve um mindestens 20 Prozent auf 2.000 Lehrkräfte, der Aufstockung des Entlastungskontingents und die Entfristung von Lehrkräften in der Sprachförderung. All diese Maßnahmen könnten unmittelbar umgesetzt werden, da viele Gymnasiallehrkräfte eine Stelle suchen.  Zudem sollten Grundschullehrkräfte, die derzeit an Gemeinschaftsschulen arbeiten, wieder verstärkt an die Grundschulen. Die Gemeinschaftsschulen stattdessen mit Gymnasiallehrkräften zu versorgen, macht mit Blick auf die Qualität deutlich mehr Sinn, als diese an die Grundschulen zu locken, wie es Grün-Schwarz befördert. Zudem will Stickelberger, dass sich Lehrer mit befristeten Arbeitsverträgen berufsbegleitend weiterqualifizieren können, so dass ihnen ein Quereinstieg ermöglicht wird. „Wenn wir diese im Schulalltag bewährten Kräfte an unseren Schulen binden wollen, dann müssen wir ihnen auch eine Perspektive anbieten“, so Stickelberger.

 

 
 

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