„Unterstützung für kleine und mittlere Automobilzulieferer“

Veröffentlicht am 22.03.2019 in Pressemitteilungen

Laut einer aktuellen Studie des Landes Baden-Württemberg könnte der Umstieg zur Elektromobiliät viele Arbeitsplätze in Deutschland kosten. Treffen könnte dies auch Unternehmen in der Region als Zulieferer an die Automobilindustrie. Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger wirbt daher für „eine bessere Unterstützung der Beschäftigten im Automobilsektor durch die grün-schwarze Landesregierung“.

Auch wenn die Ergebnisse der Studie “nicht für Angstmacherei und Ablehnung der Elektromobiliät missbraucht werden dürfen, ist doch klar, dass die Politik diesen Strukturwandel flankieren muss“, hebt Stickelberger hervor. Gerade die Folgen für kleinere, auf Verbrennungsmotoren spezialisierte Unternehmen in strukturschwachen Regionen könnten beträchtlich sein. „Ob künftig alternative Produkte oder Teile für E-Autos gerade an Standorten im ländlichen Raum gefertigt werden, ist fraglich“, fürchtet der SPD-Abgeordnete.

„Insbesondere die kleinen und mittleren Automobilzulieferer und deren Beschäftigte brauchen daher Unterstützung. Grün-Schwarz muss hier deutlich nachlegen“, befindet Stickelberger. Er sieht insbesondere im Bereich der Weiterbildung erheblichen Nachholbedarf und fordert die Landesregierung dazu auf, endlich einen von seiner Fraktion schon mehrfach vorgeschlagenen Weiterbildungsfonds einzurichten. „Wenn die Beschäftigten von kleinen und mittleren Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen im Zuge von Digitalisierung und Transformation besuchen und sich damit fit für die kommenden Herausforderungen machen, müsste das dem Land Unterstützung wert sein. Diese Last alleine den kleinen und mittleren Unternehmen aufzubürden, ist für viele eine Überforderung“, sagt der SPD-Abgeordnete.

Darüber hinaus erwartet Stickelberger, dass die Landesregierung bei ihrem Strategiedialog endlich auch echte Ergebnisse liefert. „Wenn laut Studie im worst case über 30.000 Jobs in Baden-Württemberg wegfallen könnten, zeigt dies klar: Wir werden in den kommenden Jahren Veränderungen haben, die wir ganz aktiv begleiten müssen.“

Wenig hilfreich sind aus Sicht Stickelbergers da einseitige Äußerung wie die des grünen Verkehrsministers, der bei der Diesel-Diskussion von einer „Nostalgiedebatte“ spricht. „Nicht wenige Menschen im Land und über die Zulieferbetriebe auch in unserer Region arbeiten in diesem Bereich und verdienen es, ernstgenommen zu werden.“

 
 

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