Zumeldung zum Antwortschreiben Manfred Luchas

Veröffentlicht am 16.08.2019 in Pressemitteilungen

Enttäuscht vom verspäteten Antwortschreiben des Ministers ist der SPD- Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger: "Die Antwort ist mehr als ernüchternd. Offenbar scheint weder dem Minister noch der Kassenärztlichen Vereinigung die Dramatik der Situation in Schopfheim bewusst zu sein". Seitens des Landes sei offenbar keinerlei Unterstützung zu erwarten. "Mittelstädte wie Schopfheim werden vom Land allein gelassen ", kritisiert der Abgeordnete, "obwohl doch gerade Mittelzentren eine Versorgungsaufgabe auch für das Umland erfüllen sollten". Stickelberger will sich daher in Stuttgart dafür einsetzen, dass künftig auch Mittelzentren mit über 20.000 Einwohnern bei Förderprogrammen des Landes berücksichtigt werden. "Was nützt es den vielen Schopfheimern, wenn in den offiziell zu ihrem Mittelbereich gehörenden Gemeinden wie Aitern, Böllen oder Fröhnd, ein Arzt gefördert wird?"
Die Ratschläge des Ministers wie die Gründung von Gemeinschaftspraxen oder Medizinischen Versorgungszentren, die den Ärzten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, seien auch nicht neu. Bereits in der vergangenen Woche hatte Stickelberger genau diese Szenarien nicht nur mit Bürgermeister Harscher diskutiert, Harscher ist vielmehr schon aktiv in dieser Richtung unterwegs.
Auch der Verweis des Ministers auf das Förderprogramm der Kassenärztliche Vereinigung (KVBW) führt nach Stickelbergers Ansicht ins Leere. "Der Minister hält ja selber in seinem Schreiben fest, dass derzeit kein einziger Mittelbereich im ganzen Landkreis als Fördergebiet ausgewiesen ist". Erstaunt ist der Abgeordnete denn aber doch, dass die KVBW grundsätzlich nur den aktuellen Versorgungsgrad als Maßstab für eine Aufnahme in ihr Förderprogramm zu berücksichtigen scheint. "Gerade die KVBW als Interessenvertretung der Ärzte sollte es doch besser wissen und auch die absolut absehbare Mangelversorgung in Schopfheim berücksichtigen".   

 
 

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