Zumeldung zur Stellungnahme der Landrätin zur Müllproblematik bei der AWO

Veröffentlicht am 16.08.2019 in Pressemitteilungen

"Die rechtlichen Grundlagen der Müllentsorgung sind sehr komplex und scheinen wenig Spielraum zur Lösung des Problems der AWO zu bieten", bedauert der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger. Klar sei aber, dass das Problem ja irgendwie gelöst werden müsse und die Kosten nicht allein an der AWO hängenbleiben dürften. Zu Bedenken gibt Stickelberger in Richtung Landkreis daher, dass die nicht mehr verwertbaren Gegenstände so oder so anfallen. "Würden die einzelnen Privatpersonen diese direkt bei den Recyclinghöfen abgeben, so hätten deren Mitarbeiter unmittelbar und vielfach mehr Arbeit". Interessant ist aus Sicht Stickelbergers auch, dass die Landrätin mit Verweis auf den Brand bei der Firma Kühl schreibe `Wenn die Annahme von Sperrmüll auf den Recyclinghöfen nicht eine hohe Qualität der Abfälle gewährleistet, muss in letzter Konsequenz dieses sehr bürgernahe Angebot eingestellt werden´. Genau diese geforderte hohe Qualität des Mülls biete die AWO durch ihre gewissenhafte Vorsortierung. Schließlich, so der Abgeordnete weiter, bleibe nach wie vor bei der rein wirtschaftlichen und rechtlichen Betrachtung der ökologische Aspekt unbeachtet. "Wer aus Bequemlichkeit oder um Geld zu sparen die AWO als Müllentsorgung missbraucht, schreckt auch nicht davor zurück, diesen illegal in den Wald zu schmeißen". Stickelberger will daher an dem Problem dran bleiben und im Dialog mit der SPD-Kreistagsfraktion nach Lösungen suchen.

 
 

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